Projekt Beschreibung

november AG, Erlangen

Novus Medikatus, Moderne Medizin – oder auch Zaubermedizin , das war der Slogan unter dem Dr. Wolf M. Bertling und Herr Gerald Glasauer im November des Jahres 1996 die Biotechnologiefirma november AG gegründet haben.

Ziel der november AG war es, über sogenannte Virus-Taxis, Wirkstoffe als Proteine in Zellen zu transportieren und somit hochaktive Wirkstoffe im Körper effizienter dorthin zu befördern, wo sie wirken sollen und damit schädliche Nebenwirkungen dramatisch zu reduzieren.
Es handelt sich dabei um eine vollkommen neue Verabreichungsform von Medikamenten, eine neue Plattform-Technologie.

Am weitesten fortgeschritten waren molekular-immunologische Therapien zur Behandlung von humanen Tumoren, die bereits in der Klinik erprobt wurden. Neben der molekularen Therapie waren auch Diagnostik und medizinische Geräte der Geschäftsgegenstand des Unternehmens. GUB war mit rund 40 % der größte Gründungsaktionär und Herr Gerald Glasauer übernahm den Vorsitz des Aufsichtsrats sowie später auch die Funktion des Lead-Investors für mehrere weltweit tätige Investment-  und staatliche Beteiligungsfonds. Die Anfangsbewertung des Unternehmens bei Gründung lag damals bei rund 3 Mio. DM. Im Jahre 2000 erfolgte der Börsengang der november AG an der Frankfurter Wertpapierbörse.

Als Konsortialführer des IPO´s wählte GUB die Hypo-Vereinsbank und die Bayerische Landesbank in München. november AG schloss Kooperationen ab mit Weltkonzernen wie Siemens, Dupont, Bristol Myers Squibb und vielen anderen. Im Zuge der BSE-Krise (des sogenannten Rinderwahnsinns), als die november AG eine biotechnologische Methode zur Markierung von Rindern patentierte und damit eine biologische Ohrmarke anbot, mit der jedes Rind von der Geburt bis hin zum Verbraucher nachvollziehbar wurde, lag der historische Höchststand der Firmen-Bewertung bei rund 400 Mio. Euro. Zu diesem Zeitpunkt verkaufte GUB einen geringen Teil ihres Bestandes an november-Aktien und zahlte allein mit dem Gewinn dieses Aktienkaufs den gesamten 2. GUB KG-Fonds im Jahre 2000 zurück.

Der verbliebene Rest der november-Aktien wurde in den Jahren 2002 bis 2006 über die Börse verkauft, da für GUB immer mehr Zweifel am Erfolg der Umsetzung und der eingeschlagenen Strategie des dortigen Verantwortlichen aufkam. Mit dem Komplettausstieg von GUB, nach über 10 Jahren als stabiler Anker-Investor verabschiedete sich GUB aus dem november-Engagement.

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